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KKG-Teams erstmals beim Ultimate Frisbee-Turnier in
Winsen an der Luhe
Ultimate Frisbee ist eine bisher leider eher unbekannte
Sportart, dafür aber schnell, spektakulär
und sehr konditionsintensiv. Da sie aufgrund des geringen
Materialaufwandes – man braucht lediglich eine
Frisbeescheibe und ein paar Gegenstände, um das
Spielfeld zu markieren - und der schnellen Erlernbarkeit
geradezu perfekt für den Schul- und Freizeitsport
geeignet ist, taucht sie seit zwei Jahren auch als Sportkurs
in der Oberstufe und als Sport-AG ab Klasse 6 am Käthe-Kollwitz-Gymnasium
auf.
Ultimate ist eine echte Mannschaftssportart, da
man als Spieler oder Spielerin keine Einzelaktionen
wie mit einem Basket- oder Fußball machen kann,
denn die Scheibe darf nur ge-worfen oder vielmehr gepasst
werden. Punkte erzielt man, indem man die von einem
Mitspieler gepasste Scheibe in der gegnerischen End-zone
fängt. Das Spielfeld wird mit Kegeln, Schuhen oder
ähnlichem unterteilt in zwei Endzonen und dem dazwischen
liegenden Hauptfeld; somit ist Ultimate nahezu überall
spielbar (Wiese, Strand oder Halle). Ganz wichtig ist
der so genannte „Spirit of the game“, der
Fairness und körperlosen Einsatz erfordert. Jede/r
SpielerIn übernimmt die Verantwortung für
sich und andere und den reibungslosen Fortgang des Spieles
– Schiedsrichter gibt es selbst auf höchstem
Spielniveau wie bei Welt- oder Europameisterschaften
nicht! Fouls werden von den SpielerInnen selbst angesagt
und gegebenenfalls besprochen. Bei dem direkt nach einem
Spiel stattfindenden so genannten „Line up“
ziehen beide Teams außerdem über die Begegnung
Resümee.
Am 25. März 2006 fand nun zum zweiten Mal das
von einem Frisbee-Kurs veranstaltete SchülerInnen-Turnier
in Winsen statt. Mit zwei Mannschaften, die sich aus
ehemaligen Teil-nehmerInnen des Oberstufenkurses sowie
der Ultimate-Frisbee-AG zusammensetzten, fuhren 14 SchülerInnen
und Sportlehrerin Dorothee Jüttner vom KKG auf
ihr erstes Turnier. In zwei Hallen wurde gegen weitere
zehn Mannschaften von Osnabrück bis Rostock sieben
Stunden am Stück gespielt. Unterschiedliche Spielniveaus
und jede Menge „Spirit“ sorgten für
viel Spaß in beiden Hallen, wobei die KKG-SchülerInnen
vor allem eines gewannen: Erfahrung! Fast profimäßig
muteten die Rostocker und die Osna-brücker Mannschaften
an, die mit bis zu drei Jahren Spielerfahrung antraten.
Davon konnten die Wilhelmshavener Teams nur träumen,
denn Trainingszeit und – Möglichkeiten waren
ohnehin zuvor sehr eingeschränkt gewesen, einzelne
SpielerInnen sogar noch geschwächt von der derzeitigen
Erkältungswelle, und die fünf Spiele à
20min forderten ihren Tribut, so dass das KKG nur mit
einem sechsten und einem elften Platz wieder nach Hause
fahren konnte.
Aber SchülerInnen und Sportkollegen erfuhren auch
einen ordentlichen Motivationsschub, nachdem sie gesehen
hatten, welches hohe Technik- und Taktikniveau auch
in einer Schulmannschaft möglich ist. Die bald
ehemaligen OberstufenschülerInnen sprachen sich
für die Einrichtung eines Frisbeevereins aus, die
sieben SchülerInnen aus der Klasse 8fl3 wollen
mehr Ultimate in den Sportstunden spielen und die AG
regelmäßig besuchen, denn im Sommer könnten
weitere Turniere besucht werden!

Die 14 TurnierteilnehmerInnen vor den
ersten Spielen.
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