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Mathematik » TI VOYAGE 200


Tipps zur Benutzung des Taschenrechners

Sonderzeichen einfügen

Der Voyage besitzt ein Register, indem Sie Sonderzeichen abrufen und einfügen können. Drücken Sie dazu ´ 2nd ´ und ´ + ´ (über dieser Taste steht ´ Char ´). Es öffnet sich ein Register, in dem Sie griechische Buchstaben, mathematische, internationale und spezielle Zeichen und Sonderzeichen sehen können. Um eine jeweilige Kategorie zu öffnen, gehen Sie auf den rechten Pfeil. Ein Zeichen fügen Sie durch Bestätigen ein.

Umlaute

Umlaute können auch einfacher eingefügt werden. Sie drücken dazu zuerst ´ 2nd ´ und gehen dann auf ´ u ´. Zuletzt geben Sie a, o oder u ein. Sie erhalten ä, ö oder ü.

Letzte Eingabe vom Hauptbildschirm einfügen

Sie können den Text, den Sie zuletzt im Hauptbildschirm eingegeben haben, jederzeit in die Eingabezeile oder in den Texteditor einfügen. Dazu gehen Sie auf ´ 2nd ´ und ´ Enter ´. Damit ist die Taste ganz unten rechts gemeint. Über dieser Taste steht ´ Entry ´, die gewünschte Funktion.

Einstellen der Einheiten

Klicken Sie auf die grüne Rautetaste gleich neben ´ On ´. Gehen Sie dann auf ´ P ´, über dieser Taste steht ´ Units ´. Sie sehen ein Fenster, in dem Sie nun die gewählten Einheiten umstellen können.

Übersicht der Funktionen im Hauptbildschirm

Wählen Sie ´ 2nd ´ und gehen Sie dann auf die ´ 2 ´ (´ Catalog´). Sie sehen nun ein Fenster mit den Registern „Hilfe“, „Vorhanden“, „FlashApp“ und „Benutzer“. Wenn Sie „Hilfe“ mit F1 auswählen, wird Ihnen die Art der Eingabe angezeigt. Dasselbe sehen Sie auch unten links am Bildschirmrand. Beispiele: für den Befehl ´ Löse( ´ wird „Glei, Var“ angezeigt. Das bedeutet, dass eine Gleichung (kein Term!) eingegeben werden muss. Anschließend wird die Variable, nach der aufgelöst werden soll, abgetrennt durch ein Komma, eingegeben. Erst dann schließen Sie die Klammer. Für ´ Kombinat( ´ wird „Ausdr1, Ausdr2“ gezeigt. Bei geben Sie also ´ Kombinat(n,k) ´ein.

In „Vorhanden“ sehen Sie die gesamten Standard-Funktionen des Taschenrechners, beispielsweise ´ Löse( ´. Unter „FlashApp“ finden Sie die Funktionen, die Ihnen die Flash-Applikationen zur Verfügung stellen, z.B. ´ BinEwkt( ´. In der Kategorie „Benutzer“ finden Sie Ihre eigenen Programme.

Änderung der Fenstereinstellungen des Graphen

Gehen Sie auf die grüne Raute und dann auf ´ E ´, worüber ´ Window ´ steht. Unter ´ xmin= ´ geben Sie den minimalen Wert von x ein, unter ´ xmax ´ den größten Wert innerhalb des Fensters. ´ xscl= ´ gibt an, wie die x-Achse skaliert ist, d.h. in welchem Abstand Striche angezeigt werden. Dasselbe gilt für y. Unter ´ xres= ´ können Sie die Genauigkeit der Zeichnung beeinflussen. Standard ist hier der Wert 2. Sie können diesen Wert zwischen 1 und 10 varriieren, wobei eine Zeichnung des Wertes 10 sehr ungenau wird. Je genauer aber eine Zeichnung sein soll, umso länger dauert das Zeichnen, da hierbei mehrere Werte berechnet werden. Bei ungenauer Zeichnung werden weniger Koordinaten errechnet und die Punkte werden über einen größeren Abstand miteinander verbunden. Dadurch entsteht die Ungenauigkeit.

Gebrochenrationale Funktionen

Dies sind die Funktionen, die mindestens ein x im Nenner besitzen. Der Nenner kann in diesem Fall 0 werden. Da eine Division durch 0 mathematisch nicht definiert ist, existiert dort also kein Wert. Die Funktion hat dort eine Polstelle oder eine Asymptote. Es kann vorkommen, dass Zähler und Nenner gleichzeitig 0 werden, dabei entsteht an einem Punkt eine Lücke. Der Taschenrechner hat die Angewohnheit, die letzten errechneten Punkte immer miteinander zu verbinden. Er zeichnet also keine Lücken ein und verbindet die Teile der Funktion. Das sieht dann so aus:

Hier ist eine Polstelle dargestellt ( ). Zur Erinnerung an die Potenzrechengesetze:

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