Bei der vorliegenden Internetseite handelt es sich um eine kurze Einführung in das Thema Grignard-Reagentien und um Hinweise zur Nomenklatur der Grignard- Verbindungen. Im Anschluß wird die Synthese der Reagentien im Heimlabor erklärt und es werden die wichtigsten Reaktionen der Grignard-Verbindungen gezeigt.(FL)
Die Grignard-Reagentien wurden um 1900 von Viktor Grignard entdeckt. Bei den Grignard-Reagentien handelt es sich um sogenannte metallorganische Verbindungen, also um Kohlenwasserstoffe, die Bindungen mit einem Metall eingegangen sind. Bei diesen Reagentien handelt es sich um das Metall Magnesium, das weiterhin noch mit einem Halogen verbunden sein muß. Ihre Struktur ist bis heute nicht vollständig geklärt, der Einfachheit halber einigte man sich auf die allgemeine Schreibweise RMgX. Bei R handelt es sich um einen Alkylrest, X steht für ein Halogenid, wobei am haüfigsten Brom- und Chlorverbindungen bei der organischen Synthese zum Einsatz kommen. Für die Vielseitigkeit ihrer Einsetzbarkeit ist die stark polarisierte Kohlenstoff-Magnesium Bindung verantwortlich, die den Grignard- Reagentien eine hohe Reaktionsfähigkeit verleiht. Das C-Atom besitzt eine beträchtliche negative Partialladung, die Grignard-Reagentien sind deshalb stark nucleophil, das heißt, sie greifen positiv polarisierte Atome an und führen dabei zu einer Additionsreaktion an der funktionellen Gruppe des Ausgangsstoffes. In der organischen Synthese sind Grignard-Reagentien sehr beliebt, da sie eine fast vollständige Umsetzung der Edukte zu einem vorher genau definierten Produkt garantieren. Als Grignard-Reagentien werden nur magnesiumorganische Verbindungen bezeichnet. In der Praxis ist es durchaus möglich statt des Magnesiums ein anderes Metall zu verwenden, so wurden bis heute metallorganische Verbindungen fast aller Metalle im Labor synthetisiert, allerdings sind die magnesiumorganischen Verbindungen am einfachsten zu synthetisieren und sie sind relativ preisgünstig. Ihre Herstellung ist somit auch in weniger gut ausgestatteten Laboratorien möglich, also auch im Rahmen einer Schul-Chemie-AG. Die Verbindungen sind unkompliziert aufzubewahren, da sie nicht wie viele metallorganische Verbindungen mit dem Luftsauerstoff heftig reagieren. Jedoch haben sie den Nachteil, daß sie sich aufgrund der stark polarisierten Bindungen mit der Zeit zersetzen. Deshalb sollten die Verbindungen nicht zu lange aufbewahrt werden.
Die Nomenklatur der Grignard-Reagentien ist für ihre eindeutige Identifizierung sehr wichtig. Bei ihrer Benennung wird folgendermaßen vorgegangen. Zunächst wird der Alkylrest, der an das Metall gebunden ist, identifiziert und entsprechend der IUPAC-Nomenklatur benannt. An den Namen des Alkylrestes wird der Name des gebundenen Metalls, bei Grignard-Verbindungen Magnesium, dann direkt angehängt. Nun folgt der Name des anorganischen Ions, das mit dem Metall verbunden ist. Der entsprechende Name wird in einem Wort geschrieben.
Die Synthese der Grignard-Reagentien ist mit geeigneten Geräten
selbst im Heimlabor mit vertretbarem Aufwand durchführbar. Die Synthesen
der einzelnen Reagentien sind ähnlich, egal welche Grignard-Verbindung
synthetisiert werden soll. Als Ausgangsstoffe dienen Alkylhalogenide. Theoretisch
ist es möglich die Synthese einer Grignard-Verbindung mit Alkylchloriden,
-bromiden und -iodiden durchzuführen, jedoch sind Alkyliodide recht
teuer und Alkylchloride reagieren oft träge zu Grignard-Verbindungen.
Somit benutzt man meistens Alkylbromide zur Herstellung der Reagentien.
Zur Synthese der Verbindungen vermischt man ein Alkylhalogenid mit einem
absoluten Ether und läßt das Gemisch langsam in einen Kolben
tropfen, in dem sich Magnesium in Form kleiner Magnesiumspäne für
Grignard-Synthesen befindet. Das Gemisch aus Magnesium, Alkylhalogenid
und Ether sollte dann mehrere Stunden mit Hilfe eines Magnetrührers
gerührt werden, bis das Magnesium nicht mehr weiter mit dem Alkylhalogenid
reagiert. Da die Reaktion exotherm verläuft, muß der siedende
Ether mit Hilfe eines Rückflußkühlers wieder kondensiert
und in den Kolben zurückgeleitet werden. Die Reaktion zieht sich über
mehrere Stunden hin. Während dieser Zeit sollte ständig gerührt
werden, um eine gute Vermischung der Edukte und eine schnellere Reaktion
zu ermöglichen. Eine typische Apparatur für die Synthese der
Grignard-Reagentien sieht folgendermaßen aus:
Die benötigten Geräte dürften in jedem Schullabor vorhanden
sein. Am besten ist es, für die Synthese geschliffene Gläser
zu verwenden, da die Apparatur bis auf die Öffnung am Trockenrohr
luftdicht abschließen sollte.
Als Beispielsynthese dient stellvertretend für alle Grignard-Synthesen die Synthese von Ethylmagnesiumbromid. Diese Synthese ist relativ leicht durchführbar und liefert gleichzeitig eine hohe Ausbeute an Grignard-Reagenz.
10,56g Magnesiumspäne für Grignard-Synthesen, 47,52g Bromethan, 200ml trockener Diethylether, Stativ mit Stativklemmen, 500ml Zweihalskolben, Tropftrichter, Rückflußkühler, Magnetrührer, Trockenrohr gefüllt mit Glaswolle und trockenem Calciumchlorid, Glasgefäß mit Eiswasser, Stickstoffflasche, Bechergläser, Mörser mit Pistill
Zunächst wird die bereits oben beschriebene Apparatur aufgebaut.
Der Kolben sollte vor Benutzung im Trockenschrank von seiner Restfeuchtigkeit
befreit werden, um unerwünschte Nebenreaktionen zu verhindern. Die
Magnesiumspäne werden mit Hilfe des Mörsers solange gerieben,
bis die meisten Stückchen eine blanke Stelle aufweisen. Der Kolben
wird mit den Magnesiumspänen befüllt und diese mit 40ml trockenem
Diethylether überschichtet. In einem ausreichend großen Becherglas
werden nun Bromethan und restlicher Ether gemischt und anschließend
in den Tropftrichter eingefüllt. Der Kühler wird etwas angehoben
und die Apparatur ausreichend mit Stickstoff gespült. Nach dem Wiedereinsetzen
des Kühlers, wird der Magnetrührer eingeschaltet und der Tropftrichter
so eingestellt, daß das Bromethan-Ether-Gemisch langsam in den Kolben
tropft.
In den ersten Minuten kann es durchaus sein, daß zunächst keine
Reaktion zu beobachten ist. Im Laufe der Zeit setzt jedoch die Reaktion
ein und die Lösung wird zunehmend milchig. Schließlich wird
sie so heftig, daß der Diethylether zu sieden beginnt und die Magnesiumspäne
durch die Lösung geschleudert werden. Man sollte den Ether nicht zu
heftig sieden lassen und das Eiswasser zur Steuerung der Reaktionsheftigkeit
benutzen. Auf jeden Fall mit Hilfe des Kühlers für einen Rückfluß
des Ethers sorgen und verhindern, daß Etherdämpfe aus der Apparatur
entweichen.
Nach mehreren Stunden ist deutlich zu beobachten, daß die Magnesiumspäne
komplett mit dem Bromethan reagiert haben. Die Reaktion läßt
nach und kommt schließlich zum Stillstand. Es ist eine milchig trübe
Lösung entstanden, die ungefähr zwei molar an Ethylmagnesiumbromid
ist und direkt für weitere Synthesen verwendet werden kann. Zur Aufbewahrung
der Lösung gibt man sie am besten in eine ausreichend große
braune Flasche, die man richtig etikettiert in einer Plastiktüte im
Kühlschrank aufbewahren sollte, um zu verhindern, daß die Grignard-Verbindung
mit dem Luftsauerstoff reagiert oder der Ether über einen längeren
Zeitraum verdunstet. Beim Umfüllen der Lösung aus dem Zweihalskolben
unbedingt Schutzbrille und Handschuhe tragen, da die Grignard-Verbindung
mit jeglicher Feuchtigkeit sofort stark exotherm reagiert. Im Kühlschrank
aufbewahrt, kann die Grignard-Verbindung zwar über einen kurzen Zeitraum
aufbewahrt werden, um aber eine möglichst hohe Ausbeute an gewünschtem
Endprodukt zu erhalten, ist eine rasche Umsetzung ratsam.
Der Reaktionsmechanismus sieht wahrscheinlich folgendermaßen aus:
Die Herstellung von Ethylmagnesiumbromid führt zu einer für organische
Synthesen sehr hohen Ausbeute an Produkten. Die bei dieser Reaktion stattfindenden
Nebenreaktionen, wie zum Beispiel Dimerisierung der gebildeten Alkylradikale
zu Butan oder Disproportionierung zweier Radikale zu Ethan und Ethen, führen
zu ausschließlich gasförmigen Nebenprodukten, die aus dem Reaktionskolben
entweichen. Somit wird verhindert, daß ein Gemisch aus Grignard-Reagenz,
Diethylether und Alkanen sowie Alkenen entsteht. Bei der Verwendung längerkettiger
Alkylhalogenide ist deshalb zu bedenken, daß flüssige Nebenprodukte
entstehen, die die gewonnene Lösung der Grignard-Reagenz verunreinigen.
Als einfacher Nachweis des synthetisierten Ethylmagnesiumbromids dient
die Umsetzung mit destilliertem Wasser. Dazu gibt man eine kleine Menge
der enstandenen Lösung aus Ethylmagnesiumbromid und Diethylether in
ein Reagenzglas und gibt wenige Tropfen destillierten Wassers hinzu. Es
kommt zu einer heftigen exothermen Reaktion, bei der das Ethylmagnesiumbromid
zu Ethan und Magnesiumbromhydroxid Mg(OH)Br reagiert.
Neben der Benutzung einer Schutzbrille und der Schutzhandschuhe, ist darauf zu achten, daß nicht Ether unbemerkt verdunsten und mit der Luft hochexplosive Gemische bilden kann. Etherreste sollten unter dem laufenden Abzug kontrolliert verdunsten, keinesfalls große Ethermengen in den ausgeschalteten Abzug stellen, da diese verdunsten und beim Anschalten des Abzugs explodieren können. Während der Reaktion, ist darauf zu achten, daß diese nicht zu heftig wird, da sich sonst eventuell der Ether in Verbindung mit dem Luftsauerstoff entzünden könnte. Ein ausreichendes Spülen der Apparatur mit Stickstoff ist deshalb dringend erforderlich. Nach dem Umfüllen der entstandenen Grignard-Verbindung sollte man den Kolben zunächst in den Abzug stellen, damit der restliche Ether verdunsten kann. Anschließend eventuell noch vorhandene Magnesiumreste vorsichtig mit Hilfe eines Spatels entfernen. Magnesiumreste können nach E3 gefahrlos in den Hausmüll gegeben werden. Beim Umgang mit Bromethan ist darauf zu achten, daß dieses gesundheitsschädlich ist, deshalb Dämpfe möglichst nicht einatmen. Keinesfalls Bromethanreste in die Kanalisation geben, sie gehören in einen Behälter für organische halogenhaltige Abfälle. Auch Etherdämpfe nicht einatmen, sie wirken narkotisierend. Etherreste am besten unter dem Abzug verdunsten lassen oder an einer ungefährlichen Stelle verbrennen.
Ether, der längere Zeit steht, nimmt im Laufe der Zeit Feuchtigkeit
aus der Luft auf und enthält dann einen geringen Anteil an Wasser.
Da Wasser bei der Grignard-Synthese zu heftigen Nebenreaktionen führt,
muß der Ether unbedingt vor Gebrauch getrocknet werden. Um zu überprüfen,
ob der Ether Wasser enthält, sollte man eine kleine Menge des Ethers
in ein Becherglas geben und ein frisch abgeschnittenes Stück Natrium
hinzugeben. Ist an der Oberfläche des Natriums eine Gasbildung zu
beobachten, so enthält der Ether Wasser, da das Natrium mit Wasser
zu Natriumhydroxid und Wasserstoff reagiert. Ein derart verunreinigter
Ether läßt sich jedoch vom Wasser befreien, indem die gebrauchte
Ethermenge unter dem Abzug in ein Becherglas gegeben wird, und dann mehrere
kleine Natriumstückchen, die möglichst klein und frisch abgeschnitten
seien sollten, hinzugegeben werden. Ist keine Gasentwicklung mehr zu beobachten,
wird der Ether dekantiert und anschließend der Vorgang so lange wiederholt,
bis keine weitere Reaktion mehr auftritt. Nun sollte der Ether restlos
wasserfrei sein. Die bei der Reaktion entstehenden Natrium- und Hydroxidionen
beeinflussen die Grignard-Synthese kaum, da sie nicht mit Grignard-Reagentien
reagieren.
Ein weiteres meist noch viel gravierenderes Problem ist das Auftreten von
Peroxiden bei Ethern, die über längere Zeit der Luft und dem
Licht ausgesetzt waren. Diese Peroxide werden bei der Grignard-Synthese
zu einer ernstzunehmenden Gefahr, da sie sich unter Einfluß der bei
der Reaktion entstehenden Wärme oder starker Erschütterungen
detonativ zersetzen können. Derartige Peroxid-Detonationen sind sehr
heftig und gefährden alle in der Umgebung befindlichen Personen. Um
diese Gefahr auszuschließen, sollte vor Verwendung des Ethers eine
Peroxidprobe durchgeführt werden. Dazu schüttelt man eine kleine
Menge des Ethers mit einer wäßrigen Kaliumiodidlösung.
Sind Peroxide vorhanden, so tritt eine purpurrote bis braune Färbung
auf. Ein peroxidhaltiger Ether sollte auf keinen Fall für die Grignard-Synthese
verwendet werden. Da der Ether normalerweise stabilisiert ist und aufgrund
dessen eigentlich keine Peroxide enthalten dürfte, sollte man auf
neueren nicht peroxidhaltigen Ether zurückgreifen. Eine weitere Möglichkeit
besteht darin, den Ether mit wäßriger Eisen(II)sulfat-Lösung
zu schütteln und den gereinigten Ether anschließend abzudestillieren.
Da diese Prozedur sehr aufwendig ist, ist es meistens besser neuen Ether
zu verwenden. Weiterhin besteht noch die Möglichkeit auf im Chemikalienhandel
erhältlichen peroxidfreien und für Synthesen getrockneten Ether
zurückzugreifen, der allerdings recht teuer ist.
Grignard-Reagentien lassen sich zur Synthese vieler organischer Verbindungen
verwenden. Sie reagieren mit den funktionellen Gruppen der Edukte. Häufig
führt die Umsetzung mit Grignard-Reagentien nicht gleich zu den gewünschten
Endprodukten, sondern läuft über Zwischenprodukte, die sich jedoch
leicht zu einer hohen Ausbeute an Endprodukten umsetzen lassen. Bei organischen
Synthesen mit Hilfe der Grignard-Reagentien werden zwar beinahe alle Ausgangsstoffe
zu einem Produkt umgesetzt, aber es entstehen immer Gemische, da die Grignard-Verbindungen
in einer Etherlösung vorliegen. Um nun an das gewünschte Endprodukt
zu kommen, bleibt nichts Anderes übrig, als das Produkt aus der Lösung
abzudestillieren.
Zu den wichtigsten Grignard-Reaktionen gehören zum Beispiel:
Grignard-Reagentien reagieren mit Aldehyden und Ketonen unter Bildung
von Alkohol nach folgendem Reaktionsmechanismus:
Bei dieser Reaktion greift das Magnesiumatom des Ethylmagnesiumbromids
zunächst die Kohlenstoff-Sauerstoff-Doppelbindung des Acetaldehyds
an, wobei Magnesium und Brom addiert werden. Das dabei entstehende primäre
Carbenium-Ion addiert sofort das freie Alkylradikal und es entsteht ein
stabiles Zwischenprodukt. Dieses Zwischenprodukt wird daraufhin mit Wasser
umgesetzt und es entsteht schließlich das gewünschte Endprodukt
2-Butanol. Bei dem 2-Butanol handelt es sich um ein Gemisch im Verhältnis
1:1 aus (R)-2-Butanol und (S)-2-Butanol, da bei sekundärem Butylalkohol
Stereoisomerie vorliegt.
Die Reaktion der Grignard-Verbindungen läuft mit Wasser nach folgendem
Reaktionsmechanismus ab:
Die Reaktion mit Wasser ist vergleichsweise einfach. An die Stelle des
Magnesiumatoms tritt ein Wasserstoffatom und die Hydroxylgruppe des Wassers
verbindet sich mit dem Magnesiumbrom zu Magnesiumbromhydroxid. Dabei entsteht
aus dem Ethylmagnesiumbromid Ethan. Diese Reaktion ist für die organische
Synthese nicht von großem Nutzen, aber sie zeigt wie schnell Grignard-Verbindungen
mit Wasser reagieren und sie ist ein einfacher Nachweis, um zu überprüfen,
ob bei einer Grignard-Synthese tatsächlich eine Grignard-Verbindung
synthetisiert wurde.
Grignard-Reagentien lassen sich mit Kohlenstoffdioxid in saurer Lösung
zu Carbonsäuren umsetzen:
Diese Umsetzung ist etwas aufwendiger als die vorher genannten. Das Reaktionsgefäß
muß während der Reaktion in einer Kältemischung gekühlt
werden. Als Kältemischung läßt sich dabei zum Beispiel
eine Mischung aus 100 Volumenteilen Eis und 30 Teilen Natriumchlorid verwenden,
die das Reaktionsgemisch auf ungefähr -10°C bis -15°C abkühlt.
Man leitet so lange Kohlenstoffdioxidgas in die Ethylmagnesiumbromid-Lösung
bis kein CO2 mehr absorbiert wird. Die Lösung ist dann
klar und nicht mehr milchig-trüb. Ist dies der Fall gibt man 25% wäßrige
Schwefelsäure hinzu, um das Zwischenprodukt zu hydrolisieren. Anschließend
muß zunächst der Ether vorsichtig abdestilliert werden und man
erhält schließlich eine wäßrige Lösung aus Propansäure,
Schwefelsäure und Wasser. Die entstandene Propansäure läßt
sich zum Beispiel durch Titration nachweisen.
Es gibt noch viele weitere interessante Reaktionen und Umsetzungen der Grignard- Verbindungen, auf die hier nicht weiter eingegangen werden soll. Die Grignard- Reaktionen können in nahezu jedem Buch der organischen Chemie nachgelesen werden. Hier sollte nur eine kurze Auswahl von Reaktionen gegeben werden, die sich relativ leicht nachvollziehen lassen. Weitere Informationen können zum Beispiel den unten aufgeführten Büchern entnommen werden.
[1] Streitwieser / Heathcock, Organische Chemie, Verlag VCH, 2. Nachdruck
1990 der 1. Auflage 1980
[2] A. Streitwieser / C.H. Heathcock / E.M. Kosower, Organische Chemie
2. Auflage, Verlag VCH, 1994
[3] Christen / Vögtle, Organische Chemie Band I, Verlag Salle + Sauerländer,
1. Auflage 1988